Anfragen mit Fotos: Wie Handwerksbetriebe weniger hinterhertelefonieren

Ein kurzes Formular mit Foto-Upload auf der eigenen Website, und die Anfrage ist in Sekunden vollständig auf dem Handy. Wie das funktioniert, was es kostet, und eine Demo zum Selbst-Ausprobieren.

Mikail Kuchmetzki

Automatisierung 3 Min. Lesezeit

Ein Kunde ruft an: „Bei uns tropft es unter der Spüle." Was folgt, kennt jeder Handwerksbetrieb. Seit wann? Welches Rohr? Wo genau wohnen Sie? Können Sie mal ein Foto schicken? Das Foto kommt zwei Stunden später per WhatsApp, an das private Handy des Kollegen, der gerade auf einer anderen Baustelle steht.

Die eigentliche Arbeit hat noch gar nicht angefangen, und trotzdem sind schon drei Telefonate und ein Chat dafür draufgegangen.

Die Idee: alles Wichtige in einer Anfrage

Eine Anfrage mit Fotos dreht das um. Auf Ihrer Website steht ein kurzes Formular, gemacht fürs Handy. Der Kunde wählt, worum es geht, beschreibt in zwei Sätzen, was passiert ist, und macht direkt aus dem Formular ein paar Fotos. Dazu Postleitzahl, Telefonnummer und wann er erreichbar ist.

Sekunden später ist die Anfrage auf Ihrem Handy: sortiert, mit Fotos, als dringend markiert, wenn der Kunde das angibt. Sie sehen auf einen Blick, ob es ein Notfall ist, ob der Auftrag in Ihr Gebiet passt und was Sie mitnehmen müssen.

Probieren Sie es selbst aus

Hier ist das Formular, wie es auf der Website eines Betriebs stehen könnte, und daneben das Handy des Betriebs. Füllen Sie es aus, gern mit eigenen Fotos, und senden Sie es ab.

1 · Ihr Kunde, auf Ihrer Website

Muster HaustechnikAntwort meist am selben Tag
Schritt 1 von 3

Worum geht es?

2 · Ihr Handy, Sekunden später

Dienstag, 14. Oktober

9:41

Hier erscheint die Anfrage, sobald Sie sie absenden.

Nur eine Demo: Nichts wird gesendet oder gespeichert, Ihre Fotos bleiben in Ihrem Browser.

Im echten Einsatz kommt die Anfrage per Telegram, E-Mail oder Push-Mitteilung aufs Handy und landet in Ihrer Liste.

Beispielfotos: Unsplash

Die Demo läuft nur in Ihrem Browser. Es wird nichts verschickt oder gespeichert.

Was Sie davon haben

  • Das erste Gespräch beginnt mit einer Antwort. Wer die Fotos schon gesehen hat, kann am Telefon eine Preisspanne nennen oder sagen, welches Teil er mitbringt.
  • Nichts geht verloren. Jede Anfrage landet in einer Liste, nicht im Chatverlauf eines einzelnen Handys.
  • Sie sind schneller als andere. Viele Kunden fragen bei mehreren Betrieben an. Wer zuerst zurückruft und schon Bescheid weiß, hat einen Vorsprung.
  • Weniger Fahrten zur Besichtigung. Nicht jeder Auftrag braucht vorher einen Termin vor Ort. Oft reichen gute Fotos für ein erstes Angebot.

Wie die Anfrage aufs Handy kommt

Es gibt drei übliche Wege, und welcher passt, hängt davon ab, wie Sie heute arbeiten:

  1. Telegram. Die Anfrage kommt als Nachricht mit Fotos, auch an mehrere Personen im Betrieb gleichzeitig. Schnell und zuverlässig, die Fotos lassen sich direkt weiterleiten.
  2. E-Mail. Gut, wenn das Büro die Anfragen bearbeitet. Wichtig ist dann eine zusätzliche Benachrichtigung, damit die Mail nicht ungelesen im Postfach liegt oder im Spam-Filter verschwindet.
  3. Push-Mitteilung. Die Anfrage klingelt wie eine App-Nachricht, ganz ohne Messenger. Das läuft über die Website selbst und braucht keine App aus dem App Store.

In jedem Fall landet die Anfrage zusätzlich in einer Liste, damit Sie später nachsehen können, wer wann was angefragt hat.

Worauf Sie achten sollten

  • Kurz halten. Jedes Feld, das nicht nötig ist, kostet Anfragen. Name, Telefon, PLZ, Beschreibung und Fotos reichen fast immer.
  • Fotos verkleinern. Handyfotos sind oft mehrere Megabyte groß. Das Formular sollte sie vor dem Hochladen verkleinern, damit es auch im Keller mit schlechtem Netz funktioniert.
  • Datenschutz. Fotos aus Wohnungen sind persönliche Daten. Das Formular braucht einen Hinweis auf Ihre Datenschutzerklärung, und alte Anfragen sollten nach einer festen Zeit gelöscht werden.

Was es kostet

Bei Mikavo kostet eine Anfrage mit Fotos als einzelne Lösung ab 490 € zum Festpreis, eingebaut in Ihre bestehende Website. Ihre Website bleibt, wie sie ist, das Formular kommt dazu. Wenn Sie noch keine Website haben, geht beides zusammen.

Die beste Anfrage ist die, bei der Sie vor dem Rückruf schon wissen, was zu tun ist.

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