Was kostet eine Website für kleine Betriebe? Wofür Sie wirklich bezahlen
Von 0 € im Baukasten bis fünfstellig bei der Agentur: warum Website-Preise so weit auseinanderliegen, was in den Preis gehört und welche Fehler später teuer werden.

Mikail Kuchmetzki
Websites 3 Min. Lesezeit
Foto: Vitaly Gariev / Unsplash, bearbeitet
Wer nach den Kosten einer Website fragt, bekommt Antworten zwischen null Euro und einem fünfstelligen Betrag. Beides kann stimmen. Der Unterschied liegt darin, wer die Arbeit macht und was am Ende dabei herauskommt.
Dieser Beitrag zeigt, woraus sich der Preis zusammensetzt, was in einem guten Angebot stehen sollte und welche Punkte Sie klären sollten, bevor Sie unterschreiben.
Drei Wege zur eigenen Website
- Baukasten (selbst gemacht). Günstig im Monat, aber Ihre Zeit ist nicht kostenlos. Texte, Bilder, Aufbau und Technik liegen bei Ihnen. Für den Anfang oft ausreichend, für einen professionellen Auftritt selten.
- Vorlage mit Anpassung. Jemand passt ein fertiges Theme an. Schnell und günstig, sieht aber oft genau so aus: nach Vorlage.
- Individuell gestaltet und gebaut. Die Website wird für Ihren Betrieb entworfen, auf Geschwindigkeit optimiert und so aufgebaut, dass Google sie versteht. Teurer in der Erstellung, dafür ein Auftritt, der verkauft.

Was den Preis bestimmt
Die Kosten hängen weniger am Design als an fünf Fragen:
- Wie viele Seiten? Eine Startseite mit Kontakt ist etwas anderes als zwanzig Unterseiten mit Leistungen und Referenzen.
- Wer liefert Texte und Bilder? Gute Texte sind oft der größte Aufwand. Wenn sie fertig vorliegen, sinkt der Preis.
- Wie viele Sprachen? Jede Sprache ist eine eigene Website, auch für Suchmaschinen.
- Was muss die Seite können? Ein Kontaktformular ist Standard, eine Terminbuchung, ein Kundenbereich oder eine Anbindung an Ihre Software nicht.
- Wer betreut sie danach? Updates, Sicherheit, kleine Änderungen und Hosting fallen jeden Monat an.
- Seitenzahl
- Texte und Bilder
- Sprachen
- Funktionen und Anbindungen
- Betreuung danach
Was in einem guten Angebot stehen sollte
Achten Sie darauf, dass diese Punkte ausdrücklich genannt werden:
- Gestaltung für Handy und Desktop
- technische Grundlagen für Suchmaschinen: Seitentitel, Beschreibungen, Sitemap, saubere Struktur
- Ladezeit: eine Seite, die lange lädt, verliert Besucher, bevor sie etwas gesehen haben
- ein Kontaktweg, bei dem keine Anfrage verloren geht
- Platz für Impressum und Datenschutzerklärung (die Inhalte verantworten Sie, die Technik muss dazu passen)
- wem die Website und die Domain am Ende gehören
Fehler, die später teuer werden
- Die Domain läuft auf den Dienstleister. Registrieren Sie Ihre Domain immer auf Ihren eigenen Namen. Sonst hängt Ihre Adresse an einer fremden Firma.
- Schriften und Dienste werden von fremden Servern geladen. Das Landgericht München hat 2022 entschieden, dass das Einbinden von Google Fonts über Googles Server ohne Einwilligung gegen die DSGVO verstößt (LG München I, Az. 3 O 17493/20). Schriften lassen sich problemlos selbst ausliefern.
- Niemand ist für Updates zuständig. Eine Website ohne Pflege veraltet technisch, und veraltete Systeme sind ein Sicherheitsrisiko.
- Schön, aber ohne Ziel. Eine Website soll etwas bewirken, meistens Anfragen. Jede Seite braucht einen klaren nächsten Schritt.
Was es bei Mikavo kostet
Eine individuell gestaltete Website kostet bei Mikavo ab 1.490 € zum Festpreis. Hosting, Updates und kleine Änderungen übernehme ich auf Wunsch ab 49 € im Monat. Der genaue Preis hängt von den fünf Fragen oben ab, und Sie bekommen ihn nach dem ersten Gespräch, bevor ich anfange.
Wie das aussehen kann, sehen Sie auf dieser Website selbst: selbst gehostete Schriften, vorgerenderte Seiten für schnelle Ladezeiten, drei Sprachen und ein Kontaktformular, dessen Anfragen sofort auf meinem Handy landen.
Eine gute Website kostet einmal Geld. Eine schlechte kostet jeden Monat Anfragen, die Sie nie zu sehen bekommen.



